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Nachprimiz der Passauer Neupriester

Die vier Passauer Primizianten kamen am Mittwoch, dem 25. Juli in die Wallfahrtskirche, um mit dem Generalvikar, Domkapitular Dr. Klaus Metzl, mit ihrem ehemaligen Regens, Domkapitular Martin Dengler und mit Pater Paul vom Kloster Mariahilf um 19.00 Uhr eine festliche Nachprimiz zu zelebrieren.

Bei feierlichem Orgelspiel zogen die Priester in die Wallfahrtskirche ein. Die persönliche Berufung stehe am Beginn einer jeden Priesterbiographie, stellte Pater Paul zu Beginn des Gottesdienstes fest. So begrüßte er als Hausherr die vier Neupriester Dr. Florian Haider aus Kraiburg, Hubertus Kerscher aus Tiefenbach, Michael Osterholzer aus Kirchham und Simon Steinbauer aus Isarhofen. Er dankte den vier Primizianten für ihr Kommen und forderte alle auf, Gott um seinen Schutz zu bitten und dass ER sie in Treue erhalte.

Primiziant Simon Steinbauer, der Hauptzelebrant, meinte, die Übersetzung des Wortes „Segen“ als „jemandem etwas Gutes sagen“ wäre Grund genug, als Neupriester ständig im Bistum unterwegs zu sein, um die „guten Worte Gottes“ unter die Leute zu bringen.

Die Festpredigt hielt der Passauer Regens Domkapitular Martin Dengler. In seiner Predigt ging er auf den Tagesheiligen, den hl. Jakobus, ein und insbesondere auf den Jakobsweg.

Dann wandte er sich direkt an die vier Neupriester, denen er das Unterwegssein so vieler Jakobspilger als ein „Bild für das Unterwegssein im Glauben und ein Bild auch für den Weg des Priesters“ vorstellte. Als Priester seien sie zweifach unterwegs: mit den Menschen auf dem Weg zum Herrn und mit dem Herrn zu den Menschen. Der Regens erinnerte die Neupriester daran, dass sie den Schatz des Glaubens, des priesterlichen Dienstes, der Evangelisierung und der Glaubensweitergabe mit sich tragen würden. Doch diesen Schatz müssten sie in „tönernen Gefäßen“ hüten, was die Erdverbundenheit bedeute. Deshalb wünschte er den Neupriestern, sich in Demut, aber mit Freude und Eifer auf den Weg zu machen, um mit dem Herrn ihren wertvollen Schatz zu den Menschen zu bringen, und dass sie versuchen sollten, damit möglichst viele im Glauben zu erreichen.  Die Gottesmutter und der hl. Jakobus seien ihre treuen Fürsprecher.

Zum Schluss erteilten die vier Neupriester zunächst gemeinsam und anschließend jeder einzeln den Primizsegen.