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Nachprimiz der Pauliner Neupriester

Zum Gottesdienst am Freitagabend konnte Pater Paul sechs Neupriester aus Tschenstochau begrüßen, die in der Wallfahrtskirche eine Nachprimiz feierten und den Primizsegen spendeten.

Viele Gläubige ergriffen die Chance, einen Primizsegen zu erhalten, so dass sich die Kirche bereits während des Rosenkranzes ab 18.30 Uhr, der für die Primizianten gebetet wurde, zusehends füllte. Mit feierlichem Orgelklang zogen die Zelebranten Pater Paul, Pater Jakob und Pater Beniamin in die Wallfahrtskirche ein. Ihnen folgten die sechs Pauliner-Primizianten aus Tschenstochau,.

„Hausherr“ Pater Paul hielt die Begrüßungsrede. Dazu wies er auf die Bedeutung dieses Freitags hin als dem Hochfest der Geburt Johannes des Täufers und dem Beginn der ersten Maria-Hilf-Woche in der Geschichte des Bistums. Anschließend freute er sich, sechs der neun Neupriester, die am 28. Mai 2016 in Tschenstochau ihre Priesterweihe empfangen hatten, vorstellen zu können:

Pater Matthias,

Pater Savio,

Pater Raffael,

Pater Gregor,

Pater Matthäus und

Pater Gaudentius aus Kroatien

Pater Paul forderte alle auf, am Hochfest des hl. Johannes für die geweihten Priester, um neue Berufungen – besonders für das Bistum Passau -,  für die Familien und für sich selbst zu beten, um im Leben immer wieder den Ruf Gottes hören zu können.

Auf die Zeitenwende vom Alten zum Neuen Bund, an der der hl. Johannes der Täufer geboren wurde, ging Pater Paul in seiner Predigt ein. Mit dieser Geburt habe Gott nicht nur für Elisabeth und Zacharias in mehrfacher Hinsicht eine Wende gebracht. Denn Gott sei nicht nur der Gott der Väter, sondern ihm gehöre auch die Zukunft.

An solch einer Wende stünden auch die Neupriester. Nach sieben langen Jahren der gemeinsamen Ausbildung werde nun jeder seinen eigenen Weg gehen. Dass dazu viel Mut aufgebracht werden müsse, zeigte Pater Paul am Beispiel von Pater Raffael, der sich bereit erklärt habe, die deutsche Sprache zu erlernen, um in der Seelsorge in Deutschland mithelfen zu können. Für Pater Raffael, für alle Primizianten wie für jeden Christen gelte es, nicht ängstlich zurückzuschauen, sondern mit Mut und Freude das Kommende zu erwarten, weil  auch die Zukunft die Zeit Gottes sei.

Vor dem Segen meldete sich auch ein Primiziant zu Wort. Pater Paul übersetzte seine Dankesworte und die Bitte um Unterstützung und vor allem um das Gebet. Dazu erklärte Pater Paul, dass die Ausbildung der Neupriester allein aus Spenden finanziert werde, und deshalb wies er auf einen Flyer hin, der interessierten Förderern die nötigen Informationen liefere.

Dann erteilten die Primizianten gemeinsam in deutscher Sprache den begehrten Primizsegen. Anschließend kamen die Kirchenbesucher nach vorne, um sich von jedem der Primizianten den Einzelprimizsegen geben zu lassen.

Für den feierlichen musikalischen Rahmen dieses hochfestlichen Gottesdienstes sorgte Frau Huber mit der Mariahilfer Schola und dem Mariahilfer Chor.