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Nachprimiz der Pauliner Neupriester

An Mariä Heimsuchung – am Montag, den 2. Juli – besuchten vier Pauliner Neupriester Mariahilf und feierten um 19.00 Uhr in der Wallfahrtskirche eine Nachprimiz.

Am 26. Mai ist ihnen in der Basilika des Paulinerklosters vom Bischof der polnischen Diözese Tschenstochau die Priesterweihe erteilt worden. Und da es schon Tradition ist, dass sie nach ihrer Priesterweihe ihre Ordensbrüder in Deutschland besuchen, kamen die Primizianten am Montag, dem 2. Juli, auch nach Passau-Mariahilf.

Den Rosenkranz um 18.25 Uhr beteten die Gläubigen für diese Neupriester, die anschließend

feierlich zur Hl. Messe um 19.00 Uhr in die Wallfahrtskirche einzogen. Begleitet wurden sie von ihren Ordensmitgliedern in Passau: Pater Mirko, Pater Beniamin und Pater Paul als Hauptzelebranten. Auch der Generalvikar Prälat Dr. Klaus Metzl gab ihnen die Ehre und feierte ihre Nachprimiz mit.

Pater Paul begrüßte seine neuen Mitbrüder im priesterlichen Dienst und stellte sie der Kirchengemeinde vor: Pater Martin aus der Slowakei, Pater Adam aus Polen, Pater Tomasz aus Polen und Pater Bruno aus der Ukraine. Nicht anwesend war Pater Ignacy aus Kamerun, der erst zwei Tage zuvor in Kamerun die Priesterweihe empfangen hatte und Pater Josef, der in Australien ausgeweiht wurde. Pater Paul zeigte seine Freude über diese neuen Berufungen und bat Gott, die Neupriester zu beschützen und in der Treue zu halten. Diese Nachprimiz passe so gut zum Fest Mariä Heimsuchung, das ebenfalls zur Freude über den rettenden Gott aufrufe.

Mit großen Glücksmomenten im Leben verglich Pater Paul in seiner Predigt die Begegnung zwischen der Gottesmutter und ihrer Base Elisabeth, zwischen zwei Frauen, die einander besonders verstanden und sich innerlich verbunden fühlten. Es sei eine Begegnung „erfüllt vom Heiligen Geist“ gewesen, und damit habe Gottes Verheißung, sich der kleinen Menschen anzunehmen, eine ganz andere Dimension erhalten. Da Gott selbst „als kleines, unscheinbares Kind in dieser Welt Gottesgeschichte und Menschengeschichte“ schreiben wollte. Wie sich Maria damals auf den Weg zu Elisabeth gemacht hat, so komme sie mit ihrem Sohn jetzt auch zu uns, ihren Kindern und als Mutter der Kirche zu allen Völkern.

Dann richtete Pater Paul – erst auf Deutsch, dann auf Polnisch – seine Wünsche, so wie sie im Römerbrief (Röm 12, 8-16b) formuliert sind, an die Neupriester.

Für die Neupriester ergriff nach der Kommunionausteilung Pater Adam das Wort. Er bedankte sich für alle Gebet und Zuwendungen und bat um weitere Begleitung mit Gebeten. Auch sie, die Neupriester, hätten in dieser Hl. Messe für die Mariahilfer Kirchengemeinde und für ihre Mitbrüder in Mariahilf gebetet, und mit ihrem Primizsegen möchten sie Vergelts Gott wünschen.

Auch Pater Paul forderte alle dazu auf, für Berufungen zu beten und dafür, dass Gott sowohl die zwei Tage zuvor ausgeweihten Passauer Neupriester wie auch die Pauliner Neupriester beschütze und dass die Gottesmutter sie führe und ihnen immer wieder sage: „Alles, was ER euch sagt, das tut“. Gemeinsam wurde das Gebet zu Mariahilf-Woche gesprochen.

Zum Schluss der Hl. Messe erteilten die Neupriester den Gläubigen den gemeinsamen Primizsegen und anschließend den Einzel-Primizsegen.