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Osternacht

Am Samstag ab 21.00 Uhr feierten Pater Paul und Pater Sebastian mit vielen Gläubigen in der Wallfahrtskirche die Osternacht.

Das Knistern des Osterfeuers war bis in die dunkle Kirche hinein zu hören, als Pater Paul das Feuer segnete, die Osterkerze weihte und am geweihten Feuer entzündete. Unter dem dreimaligen Ruf „Lumen Christi“ zogen alle in die Kirche ein, wo das Licht der Osterkerze an alle weitergegeben wurde und die zuvor absolut dunkle Kirche immer mehr erleuchtete.

Nach den Lesungen aus dem Alten Testament war es dann endlich soweit: Bläser, Orgel und die Schellen der Ministranten läuteten gemeinsam mit allen Kirchenglocken das Gloria ein. Pater Paul kleidete in Worte, was jeder fühlte: „Gott, du hast die Erde hell werden lassen durch die Auferstehung deines Sohnes.“ Das feierliche dreifache Osteralleluja gipfelte in das Händel-Alleluja von Chor, Orgel und Bläsern. Pater Sebastian verlas die Frohbotschaft von Ostern.

In seiner Predigt stellte Pater Paul die Überlegung an, wohin Jesus Christus auferstanden sei Er machte darauf aufmerksam, dass er sich nicht von der Welt abgewandte hätte, obwohl er von ihr enttäuscht und zuletzt gekreuzigt wurde. Sondern er sei in den Kreis seiner verängstigten Jüngerschaft zurückgekehrt, um ihnen mit den Worten „Friede sei mit euch“ Vergebung und das Leben zu bringen. Und so laute die Osterbotschaft bis heute. Deshalb – verlangte Pater Paul – müssten auch wir hinausgehen zu den Menschen und vergeben. Denn Ostern sei erst dann wirklich, wenn wir dem Leben und den Menschen um uns herum mehr vertrauen als unserer Angst. Jesus Christus würde uns dabei mit der ganzen Macht seiner Liebe unterstützen.

Zum Schluss der Hl. Messe erinnerte Pater Paul nochmals daran, dass Ostern nicht nur vor 2000 Jahren gewesen sei, sondern genauso auch heute. In alter Tradition sprach er danach den Segen auch über die mitgebrachten Speisen, bevor er den feierlichen Ostersegen erteilte.