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Pfingsten

Der Herr Generalvikar, Prälat Dr. Klaus Metzl zelebrierte zusammen mit Pater Paul am Pfingstsonntag um 10.00 Uhr in der Wallfahrtskirche einen festlichen Gottesdienst, den Chor und Orchester musikalisch begleiteten.  

Pfingsten stellte der Generalvikar in seiner Statio als die „Geburtsstunde der Kirche“ und als den Geburtstag aller, die „auf Jesu Tod und Auferstehung getauft wurden“, vor. So sei auch diese sonntägliche Versammlung  am Pfingstfest – unter dem Bild der Gottesmutter wie damals die Jünger um Maria – der Anlass, um den Hl. Geist zu bitten, “damit auch wir (…) treue Zeugen sind, damit wir brennen für diese Botschaft der Liebe“.

In seiner Predigt erläuterte dies der Generalvikar noch deutlicher und eindringlicher: Der Mensch sei immer von der Liebe Gottes umgeben, doch bevor sie in das Herz des Menschen eindringen wolle, verlange sie, dass der Mensch aus freiem Willen seine Zustimmung gebe. Als Beispiel stellte der Generalvikar allen das Jawort Mariens vor Augen; deshalb verstehe es sich von selbst, dass die Mutter Gottes am Pfingsttag in der Mitte der Apostel saß. Der Generalvikar appellierte an die Gläubigen, sich „für die vielfältigen Gaben Gottes des Heiligen Geistes zu öffnen, damit wir von diesem bewegt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Jesu Christi werden zum Heil für die Menschen, zum Heil für uns selber“. Anschließend erzählte der Generalvikar noch als Beispiel für den Geist von Pfingsten vom Schwung und der Begeisterung beim diesjährigen Pfingsttreffen von ca. 7000 überwiegend jungen Leuten der „Loretto-Gemeinschaft“ in Salzburg. Von anderer Art, still und demütig, aber auch pfingstbewegt sei der hl. Bruder Konrad gewesen. Er habe ebenso für Gott Türen öffnen können. Zum Schluss seiner Predigt erbat der Generalvikar für die Mariahilfer Kirchengemeinde von Gott die Gnade, sich für den Geist Gottes zu öffnen, um Vergebung und Leben zu finden und Zeugen der Liebe Gottes zu werden.

Die Fürbitten ergänzte der Generalvikar mit einer Bitte für Bischof Dr. Stefan Oster SDB, der tags zuvor Geburtstag hatte. Und vor dem feierlichen Segen richtete er seinen Dank an den Chor, der unter Leitung von Frau Eugenie Erner die Orgelsolomesse von Wolfgang Amadeus Mozart mit Orchesterbegleitung zur Aufführung brachte. Dann bat er nochmals für alle um den Beistand des Heiligen Geistes auf dem Wege der Nachfolge Christi.

Gemeinsam sangen alle nach dem Segen das „Großer Gott, wir loben dich“, zu dem der Chor die Überstimme beisteuerte.