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Pilgergruppe aus Budapest

Eine ungarische Pilgergruppe aus Budapest machte auf ihrer Pilgerreise auch Station in der Wallfahrtskirche Mariahilf, wo sie am Mittwoch, dem 30. Mai um 11.00 Uhr eine Hl. Messe feierte.

Mehr als 50 Pilger aus Budapest kamen auf ihrer 4-tägigen Rundreise bis nach Altötting.

Wichtig war ihnen auch ein Besuch am Hochgrab ihrer sehr verehrten seligen Königin Gisela von Ungarn in der Klosterkirche Niedernburg. Gisela, die Tochter des Herzogs Heinrich II. von Bayern und der Gisela von Burgund und die Schwester des späteren heiligen Kaisers Heinrich II. verheiratete man 995 aus politisch-religiöses Gründen im Alter von zehn Jahren mit König Stephan I. von Ungarn. Sie wurde zur ersten Königin Ungarns gekrönt. Gemeinsam mit ihrem Ehemann trieb sie die Christianisierung der Ungarn voran und stiftete zahlreiche Klöster und Kirchen. Nach dem Tode ihres Ehemannes wurde sie von Glaubensfeinden verfolgt und gefangen. König Heinrich III. konnte sie befreien und nach Bayern in Sicherheit bringen. In Passau trat Gisela 1045 ins Benediktinerinnenkloster Niedernburg ein und leitete ab 1057 als Äbtissin das Kloster. In Niedernburg starb sie am 7. Mai 1060.

Mit ihrem geistlichen Begleiter, dem Priester Zoltan Horvath,  feierte die Pilgergruppe aus dem Norden Budapests, Pfarrei Maria Königin, in der Wallfahrtskirche Mariahilf eine Hl. Messe. Anschließend war noch Zeit für eine private Besichtigung der Wallfahrtskirche, und im Wallfahrtshof konnte bei strahlendem Sonnenschein eine kleine mitgebrachte Brotzeit eingenommen werden.

Am Donnerstag, dem 31. Mai plante die Pilgergruppe die Heimreise nach Budapest mit einer Zwischenstation im Kloster Melk an der Donau.