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Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit

Der „Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit“ wurde in der Wallfahrtskirche um 10.00 Uhr mit einem feierlichen Amt begangen, dem Pater Beniamin vorstand. Wie sehr dieses Fest der göttlichen Barmherzigkeit von der Bevölkerung angenommen wird, zeigte sich auch in der Andacht am Nachmittag um 15.00 Uhr, zu der sich überraschend viele Gläubige einfanden.

Seit 2000 feiert die katholische Kirche auf Weisung von Papst Johannes Paul II. den Sonntag nach Ostern als “Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit”. Die bekannteste Zeugin der Barmherzigkeit Gottes in jüngster Zeit ist die heilige Faustyna Kowalska. In ihrem berühmten Tagebuch schreibt sie: “Die erste Eigenschaft, die Gott mir zu erkennen gab, ist Seine Heiligkeit. (…) Die zweite Erkenntnis erteilte mir der Herr – dies ist Seine Gerechtigkeit. (…) Die dritte Eigenschaft ist die Liebe und Barmherzigkeit. Ich begriff, dass die größte Eigenschaft Gottes die Liebe ist und die Barmherzigkeit. Sie verbindet das Geschöpf mit dem Schöpfer. ..“

Zu diesem Thema predigte auch Pater Beniamin während des Vormittags-Gottesdienstes. Er zitierte den seligen Papst Johannes Paul II. mit den Worten „Nichts ist dem Menschen so nötig wie die Barmherzigkeit Gottes.“ Ein wichtiger Punkt seiner Ansprache war auch, den engen Zusammenhang des Ostergeheimnisses mit dem Fest der Barmherzigkeit aufzuzeigen. Außerdem machte Pater Beniamin deutlich, dass der göttliche Friede, den Jesus bringt, die Frucht und die Sakramente die Zeichen der  Barmherzigkeit Gottes sind.