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Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit

Am Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit fanden um 10.00 Uhr ein feierliche Gottesdienst und um 15.00 Uhr die Andacht zur Barmherzigkeit Gottes statt.

Am 30. April 2000 hatte Papst Johannes Paul II. den Sonntag nach Ostern zum “Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit” bestimmt. Mit dieser Entscheidung kam er einem Wunsch nach, den Jesus am 22. Februar 1931 der heiligen Ordensschwester Maria Faustyna Kowalska übermittelt hatte.

Pater Sebastian feierte um 10.00 Uhr in der Wallfahrtskirche die Hl. Messe. Mit einem Satz aus der Verkündigungsbulle von Papst Franziskus zum Jahr der Barmherzigkeit leitete er den Wortgottesdienst ein: „Der Tragebalken, der das Leben der Kirche stützt, ist die Barmherzigkeit“. Denn Barmherzigkeit – so erklärte er den Satz – sei der Name Gottes und sein Wesen, und deshalb solle uns diese Hoffnung zu gelebter  Barmherzigkeit im Umgang mit anderen und auch mit uns selber einladen.

Seiner Predigt stellte Pater Sebastian die Überlegung voraus, was mit Thomas passiert wäre, wenn Jesus nicht selbst eingegriffen hätte. Heute sei die Überzeugung von „modernen“ Thomassen die Aufgabe von uns Christen. Als praktische Anleitung führte er das Leben von zwei bekannten Heiligen als Beispiel an: die hl. Elisabeth und den hl. Martin. Sie hätten vor allem mit ihrem vom Glauben geprägten Leben überzeugt.

Die musikalische Gestaltung lag in Händen von Herrn Felix Sobala und Mitgliedern der Mariahilfer Chorgemeinschaft.

Auch zur Anbetung des Allerheiligsten und zum Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes am Nachmittag ab 15.00 Uhr fanden sich zahlreiche Gläubige ein. Pater Paul leitete die Andacht und fungierte als Vorbeter, und Herr Felix Sobala war als Organist und Sänger für die musikalische Gestaltung verantwortlich.