Den dritten Fatimatag dieses Jahres, am 13. Juli, gestaltete die Pfarrei St. Gertraud-St. Severin, Passau-Innstadt.
Um 18.30 Uhr trafen sich die Gläubigen wieder in der Wallfahrtsstiege und beteten gemeinsam mit Pater Beniamin den Rosenkranz.
Den anschließenden Festgottesdienst zelebrierte Stadtpfarrer Pater Jakob Zarzycki gemeinsam mit Pater Beniamin und Pater Dariusz.
Pater Jakob hielt auch die Festansprache. An den Anfang seiner Predigt stellte er das Gebet der Fatimakinder, das mit den Worten beginnt: „Mein Gott, ich glaube an dich …“. Dazu erinnerte Pater Jakob daran, dass Maria mit ihrem Ja zu Gottes Plan – genau wie Abraham in der Erzählung der Lesung – ihren Glauben an die Allmacht Gottes bestätigt hat. Marias Ja aus vollem Herzen ist noch gewachsen und, so erklärte Pater Jakob mit dem Hinweis auf ein Gebet des seligen Papstes Johannes Paul II., „groß geworden wie ihr Leben“. Pater Jakob wies auch auf die enge Verbindung von Glauben und Lobpreis Gottes hin, was sich bei Maria unter anderem im Magnifikat zeige, das sie beim Besuch bei ihrer Base Elisabeth angestimmt hatte.
Eindringlich stellte Pater Jakob klar: Unser Heil hängt vom rechten Glauben ab, denn durch den Glauben wohnt Christus in unseren Herzen. Deshalb empfahl er das Fatimagebet als Wegweiser für uns alle.
Pater Jakob schloss seine Predigt mit dem Wunsch: „Möge der Herr uns auf die Fürbitte Mariens einen festen und starken Glauben schenken, einen frohen Glauben, einen Magnifikat-Glauben, einen Glauben, der das Ja der Liebe und die Tat der Liebe verbindet.“
Wegen eines Gewitters musste die Lichterprozession ausfallen. Deshalb fand in der Kirche eine Andacht statt, innerhalb der auch die Fürbitten der Woche verlesen wurden. Zum Schluss erteilte Pater Beniamin den Gläubigen den eucharistischen Segen.
Für die musikalische Umrahmung des Festes sorgte der Kirchenchor der Pfarrei St. Gertraud-St. Severin unter der Leitung von Herrn Leo Rose.






















