In der „Nacht aller Nächte“ versammelten sich die Gläubigen um 21.00 Uhr in der Wallfahrtskirche, um die Auferstehung Jesu Christi von den Toten und damit seinen Sieg über den Tod zu feiern.
Die Sitz- und Stehplätze in der Kirche reichten nicht mehr aus. Aber das angenehm milde Sommerwetter ermöglichte es, der Feier auch vom Wallfahrtshof aus beizuwohnen.
Vor der Lichtfeier erloschen alle Lampen und Kerzen und das Feuer im Wallfahrtshof knisterte und war die einzige Lichtquelle. In der Kirche herrschte absolute Dunkelheit, eine Nachtwache der Gläubigen, während die Osternacht schon mit der Lichtfeier begann. Dazu versammelten sich P. Beniamin, die Ministranten und die Schola um das Osterfeuer. Nach der Segnung des Osterfeuers wurde an ihm die neue Osterkerze entzündet – Symbol für Christus, dessen Auferstehung das Dunkel des Todes vertrieben hat.
Mit dem Ruf “Lumen Christi” verkündete Pater Beniamin allen Christus als das Licht der Welt. Nach und nach entzündeten alle ihre Kerzen am Osterlicht, so dass es mehr und mehr die Dunkelheit in der Kirche verdrängte.
Ein sehr ergreifender Moment war auch das Anstimmen des “Gloria in Excelsis Deo” mit gewaltigem Orgelklang und dem Jubel der Glocken. Licht flammte in der Kirche wieder auf und alle Altarkerzen wurden entzündet. Alle stimmten in das Glorialied ein und da war die Freude über die Auferstehung des Herrn greifbar.
Nach der Segnung des Taufwassers konnten alle Zeugen werden, wie Luca Sophia durch die Taufe in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen wurde. Die ganze Gemeinde war miteingeschlossen und erneuerte ihrerseits ihr Taufversprechen.
Es folgte der Höhepunkt der Osternacht: die Feier der Eucharistie.






































