Die Festmesse am Samstag, 15. Januar, dem eigentlichen Namenstag des Heiligen, beendete das Triduum. Als Zelebrant und Prediger fungierte Wallfahrtsseelsorger P. Beniamin.
In seiner Ansprache stellte er das Leben seinen Ordenspatrons vor, so wie es vom hl. Kirchenlehrer Hironymus in der ´Vita Pauli primi eremitae` überliefert wurde. Dazu erläuterte er, worin die besondere Bedeutung des hl. Paulus, der als Vater des Einsiedlerlebens gilt, zu sehen ist: Der Heilige hatte erkannt, dass nur Gott im Leben wichtig ist und wurde somit zum heiligmäßigen Vorbild für viele Menschen. Aber P. Beniamin betonte in seiner Predigt auch, dass jeder Mensch auf seine eigene Art nach der Heiligmäßigkeit streben muss. Doch könnten uns, so Pater Beniamin, „der Heilige Paulus und alle anderen Heiligen ein Kraft spendendes Vorbild für ein Gott gefälliges Leben“ sein.
Im Anschluss an die Messe begann der der traditionelle Neujahrsempfang.
P. Beniamin begrüßte in seiner Ansprache die geladenen Gäste und bedankte sich für ihre Mitarbeit.
Herr Beck und Frau Huber hatten zusammen mit Freunden ein Konzert vorbereitet, das sie dem begeisterten Publikum darboten. Die Klänge passten sich harmonisch in den Kirchenraum ein und führten zu einer Symbiose von Musik- und Raumerlebnis. Dieser Kunstgenuss der besonderen Art war eine echte Überraschung.
Nach diesem festlichen Barockkonzert in der Kirche klang der Abend mit einem geselligen Beisammensein im Musiksaal aus.
Begrüßungsansprache zum Neujahrsempfang:
Liebe Freunde unseres Wallfahrtortes Mariahilf. Ich heiße Sie alle recht herzlich zum Neujahrstreffen willkommen.
Zu Beginn unserer Begegnung möchte ich Ihnen meinen großen Dank aussprechen: für Ihre Arbeit, Ihren Dienst, Ihren Einsatz und für alles, was Sie für unsere Wallfahrtskirche Mariahilf leisten.
- Ein herzliches Vergelt`s Gott unserem Domdekan Professor Dr. Otto Mochti, unserem
Generalvikar Prälat Dr. Klaus Metzl (der heute nicht bei uns sein kann) und meinen
Mitbrüdern (Pater Mirko, P. Eusebius, P. Jakob, P. Arkadiusz und Br. Christof).
- Bedanken möchte ich mich auch bei der Kirchenmusik (beim Chor, den Bläsern und den
Organisten) und bei den Lektoren und Kommunionhelfern
- Mein dankbarer Respekt gebührt Herrn Dr. Meier für seine Meditationen.
- Dankbar bin ich auch
dem treuen Rosenkranzteam
und Herrn Raster für seine Aushilfe als Mesner und für seine Sorge um die Wallfahrtsstiege.
- Vielen Dank der Familie Feldschmid und ihren Mitarbeitern für die Aktionen zugunsten
der Wallfahrtskirche.
- Dann will ich meinen Dank den vielen Helfer aussprechen, die im Hintergrund arbeiten:
Familie Ritter für das Erstellen und Ausdrucken der Gottesdienstordnungen,
Frau Feuerer und Frau Donhauser, die sich um die Krippe und den Blumenschmuck
kümmern,
Herrn Fritsch für seine Fotodokumentation,
Frau Gscheidlinger für das Reinigen der Kelchwäsche,
und nicht zuletzt gebührt mein Dank unserem bewährten Hausteam (Frau Goldberger,
Frau Dorfer und Frau Kroiss).
Ich hoffe, dass dieses neue Jahr 2011, das wir vor zwei Wochen angefangen haben, den Segen Gottes für uns alle, Ihre Familien und für unsere Tätigkeiten auf dem Feld unseres Bemühens um das Reich Gottes, bringt. Wir alle arbeiten doch im Weinberg Gottes und haben große Hoffnung, dass unsere Zusammenarbeit viele Früchte trägt. Dafür erbitte ich für Sie viel Kraft, Gesundheit und die Liebe Gottes.
Nun wünsche ich Ihnen einen angenehmen Abend, den wir jetzt gleich mit einem Konzert hier in der Kirche eröffnen wollen.


















































