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Weihetag der Wallfahrtskirche

Den Kirchweihtag der Wallfahrtskirche Mariahilf beging man am Sonntag, dem 3. Juni. Pater Paul zelebrierte dazu den Gottesdienst um 10.00 Uhr.

Der Gründer der Wallfahrtskirche, Domdekan Freiherr von Schwendi, bestimmte als Kirchweihfest jeweils den Sonntag nach dem Dreifaltigkeitssonntag. Dieses Jahr fiel dieser Festtag auf den 3. Juni. „Ein Haus voll Glorie schauet“ – dieses Kirchenlied stimmte Pater Paul zu Beginn der Hl. Messe um 10.00 Uhr an. Dann begrüßte er alle Kirchenbesucher. Aber er gab auch zu bedenken, dass es in erster Linie auf die lebendigen Bausteine ankomme: „Wenn da keine Christen wären, die diese Kirche mit Glauben und Leben erfüllen, dann wäre unsere Kirche nur ein totes Museum“, denn Gott wolle vor allem in den Menschen wohnen.

Über den Sonntag, den Tag der Auferstehung des Herrn, als Begegnung mit Jesus Christus im Wort, im Sakrament und in der Glaubensgemeinschaft sprach Pater Paul in seiner Predigt. Vorbild sei Gott selbst, der diesen Tag heiligte, indem er am siebten Tag ruhte. Jesus Christus aber habe dieses Gebot genauer definiert, indem er erklärte, dass dieser Tag für den Menschen da sei und nicht umgekehrt. Denn „menschliche Not setze heiligste Normen außer Kraft“. Als Christ solle man sich das Leben Jesu vor Augen halten, sich Zeit zum Beten – z. B. in der Gemeinschaft der Kirche – nehmen, aber auch Begegnungen mit Menschen suchen, denen man Hilfe sein oder denen man einfach einen Gefallen erweisen kann. Dabei – so Pater Paul – müsse es nicht immer etwas Außergewöhnliches sein.