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Passauer Gelöbniswallfahrt nach Mariahilf

Am Samstag, 12. September, dem bedeutsamen Fest „Mariä Namen“, pilgerten wieder Gläubige zur Gnadenmutter auf den Mariahifberg, um dort mit einer Andacht Maria zu ehren.

Um 20.00 Uhr formierten sich Gläubige aus der Stadt, dem Landkreis und dem benachbarten Österreich in der Fußgängerzone bei der Votivkirche zur Gelöbniswallfahrt. Die Lichterprozession führte über die Theresienstraße und die Innbrücke an der Pfarrkirche St. Gertraud vorbei, wo sich die Innstädter und Mariahilfer Pilger dem Zug anschlossen. Gemeinsam beteten sie den Mariahilfberg hinauf.

Unter dem Klang des Bläserchores zogen die Wallfahrer in den Wallfahrtshof ein. „Mutter Gottes, wir rufen zu dir!“ –  so eröffnete der Mariahilfer Chor mit den Grüssauer Marienrufen die Andacht.  Domprobst Dr. Michael Bär begrüßte die ca. 150 Pilger. Die Andacht mit Predigt hielt Domkapitular Christian Altmannsperger, Pfarrer in Osterhofen. In seiner Predigt stellte der Domkapitular fest: So wie sich Christinnen und Christen aller Jahrhunderte voll Vertrauen in Unglück und Leid an die Gottesmutter wenden, um Hilfe, Schutz und Trost zu erfahren, so hofften auch die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Passau 1945, in den Zeiten des Zweiten Weltkrieges, auf die Hilfe der Mutter Gottes. Da die Passauer nicht enttäuscht wurden, würden sie jedes Jahr am Fest Mariä Namen nach Mariahilf ziehen, um der Gottesmutter zu danken. Schon bei der Hochzeit zu Kana habe sich Maria als die Helferin in Not und als mutige Frau erwiesen. Jetzt, nach ihrer Aufnahme in den Himmel, könne Maria erst recht, viel mehr, viel besser, viel umfassender die Not der Menschen sehen und helfen.

Zum Schluss der Andacht und der Verehrung des Allerheiligsten bedankte sich Dompropst Dr. Michael Bär bei allen Teilnehmern und bei allen, die zum guten Gelingen dieser Gelöbniswallfahrt beigetragen haben.