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4. Fatimatag

Den vierten Fatimatag des Jahres – am Samstag, dem 13. Juli – feierten die Marienverehrer in der Wallfahrtskirche Mariahilf mit Rosenkranz, Festgottesdienst und Andacht mit Lichterprozession. Als Hauptzelebrant und Festprediger konnte Herr Domdekan Dr. Hans Bauernfeind gewonnen werden.

Schon vor der Hl. Messe trafen sich um 16.00 Uhr viele zum Rosenkranz, den Pater Thomas vorbetete. Um 16.30 Uhr zogen die Priester mit den Ministranten in die Kirche ein. Neben dem Hauptzelebranten feierten die Wallfahrtspriester Pater Beniamin und Pater Thomas, Pfarrvikar Pater David und der Gastpriester aus Budapest, Pater Attila, am Altar mit. Zu Beginn der Hl. Messe begrüßte „Hausherr“ Pater Beniamin alle Mitfeiernden, seine Mitzelebranten und besonders den Hauptzelebranten und Festprediger, Herrn Domdekan Dr. Hans Bauernfeind. „Und immer, wenn wir Christen in hoher Bedrängnis sind, greift unsere himmlische Mutter wirksam ein“, stellte Pater Beniamin zu Beginn des Gottesdienstes fest. Der Domdekan bedankte sich für die „freundlich Begrüßung“ und griff ein Zitat von Pater Beniamin – „Per Mariam ad Jesum“ – auf. Denn Maria lenke unseren Blick zu ihrem Sohn hin – wie auf dem Mariahilfer Gnadenbild zu sehen sei.

Die Festpredigt des Domdekans hatte die Gottesmutter als Hort des Glaubens zum Thema. Zuerst ging er auf die große Bedeutung unserer Gemeinschaft mit Gott ein, welch innige und sogar ewige Verbindung mit Gott uns Christen geschenkt sei und welche Verantwortung für die Schöpfung und das Miteinander der Menschen sich für uns Christen daraus ergebe. Wir seien Teil der „Kirche durch die Gnade Gottes“. Unsere Antwort auf diese Gnade Gottes könne nur der Glaube, die vollkommene Hingabe an den dreifaltig-einen Gott sein, dazu Lobpreis und höchster Dank an Gott.

Aber Gott achte die Freiheit jedes Menschen, der sich sogar gegen ihn wenden könne. Doch ohne Gott und den Glauben werde „die Welt gottlos, kalt und wüstengleich“ und „die Herzen gefühllos, trostlos und grausam“. Die Botschaft der Gottesmutter am 13. Mai 1917 in Fatima an die drei Hirtenkindern Lucia, Francisco und Jacinta nannte der Domdekan einen „unermesslich reichen Hort des Glaubens“, sodass wir mit Maria den Glauben an Gott neu entdecken könnten, denn sie sei durch ihr Beispiel geradezu der Schlüssel zum christlichen Glauben. Die Feier des Fatimatages solle uns an diese Botschaft der Gottesmutter, die zu gläubigem Vertrauen an Gott aufrufe, erinnern. Denn das sei der richtige Schritt zur Erneuerung des Menschen und der Welt.

Zur Andacht mit Lichterprozession zogen die Gottesdienstbesucher betend und singend  aus der Kirche in den Wallfahrtshof und über den Wallfahrtsweg wieder zurück in den Wallfahrtshof.

Zum Schluss der Andacht erteilte Pater Beniamin den eucharistischen Segen.

Begleitet und unterstützt wurden die Feierlichkeiten vom Chor und den Bläsern.