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Friedensrosenkranz

Nach der Vorabendmesse zum  Christkönigssonntag beteten die Gläubigen in der Wallfahrtskirche Mariahilf ob Passau traditionell den Friedensrosenkranz.

Nach kurzer Begrüßung wurden Worte aus dem L’OR verlesen, die Papst Franziskus kürzlich (Sonntag, 11.11.18) beim Angelusgebet auf dem Petersplatz sprach: „Heute ist der hundertste Jahrestag des Endes des ersten Weltkrieges, den mein Vorgänger Benedikt XV. ein unnützes Blutbad nannte… Das historische Ereignis des Ersten Weltkrieges ist eine ernste Warnung an alle, die Kriegskultur abzulehnen und jedes legitime Mittel zu suchen, um den Konflikten ein Ende zu setzen, die immer noch viele Regionen der Welt mit Blut beflecken. Es scheint, dass wir nichts dazulernen… Investieren wir in den Frieden, nicht in den Krieg!“

Nicht umsonst fügte der damalige Papst Benedikt XV. am 5.5.17 – also mitten während der Wirren des 1. Weltkrieges – den Titel Maria, Königin des Friedens in die lauretanische Litanei ein. Am 13.5.17 erschien die Gottesmutter in Fatima (als Königin des Hl. Rosenkranzes) und bereits am 13. Juli – 2 Monate später -kündigte sie in einer heute noch bedeutsamen Vision an, dass der Weltkrieg seinem Ende entgegen geht und wie weitere für die Menschheit schwerwiegende Ereignisse (z.B. auch 2. Weltkrieg) verhindert werden könnten.

Und in Medjugorje nahm die Königin des Friedens eindeutigen Bezug zu Fatima in der Botschaft vom 25.8.1991, die ein paar Tage später (am 4.9.91) dem leidgeprüften (Attentat am Fatimatag 13.5.81) Papst Johannes Paul II. von der Wiener Medjugorje-Bewegung in Rom (Aula Paul VI) übergeben wurde: „ … so dass mit eurer Hilfe alles verwirklicht werde, was ich durch die Geheimnisse, die ich in Fatima begonnen habe, verwirklichen möchte.“  … mit eurer – also auch unserer – Hilfe …..

Schon von Anfang an (3. Botschaft 15. März 1984 = 34 Jahre) lud die Königin des Friedens zur Anbetung ein: … „Betet ohne Unterlass das Allerheiligste Sakrament des Altares an! Ich bin immer anwesend, wenn die Gläubigen das Allerheiligste anbeten. Dabei werden besondere Gnaden erteilt.“

Pater Sebastian setzte das Allerheiligste aus. Es folgte 1 Stunde innige Anbetung  mit dem Friedensrosen-kranz, Betrachtungen aus der Hl. Schrift und Botschaften zum Frieden, sowie Hymne zur Königin des Friedens nach jedem Gesätz, Weihen an das Hl. Herz Jesu und das UH Mariens, Gebet um Fürsprache und Seligsprechung von P. Slavko heute an seinem Todestag*, sowie Eucharistischer Abschlusssegen mit Einsetzungslied und  international bekanntem Schlusslied „Gospa maika moja – Maria meine Mutter“.

*Pater Slavko hat viele Bewegungen und Einrichtungen gegründet und betreut. Seine Buchreihe z.B. „Betet mit dem Herzen“, „Feiert die Hl. Messe mit dem Herzen“, „Betet meinen Sohn mit dem Herzen an“, „Betet gemeinsam fröhlichen Herzens“, „Mutter führe uns zum Frieden“ usw. wurde in 20 Sprachen (sogar arabisch) übersetzt und millionenfach aufgelegt. Dr. Slavko war weltweit segensreich tätig. Trotzdem kam er viele Jahre nach Passau St. Paul, wo er den Gebetsabend für den Frieden 10-mal leitete (von 1992 bis 2000). Er betete am 75. Jahrestag von Fatima nach Konzelebration in Schardenberg auch einmal in Mariahilf ob Passau. 19 Tage nach dem letztem Friedensgebet in Passau verstarb er heute vor 18 Jahren im Hl. Jahr 2000 nach Gebet des Kreuzweges mit Einheimischen und Pilgern auf dem Kreuzberg in unmittelbarer Nähe der Stationen „Grablegung“ und „Auferstehung“ plötzlich. Es war an einem Freitag kurz nach 15 Uhr. Am Vormittag sagte er noch in der Hl. Messe um 9:00 Uhr (Dankmesse für 250. Buspilgerfahrt) im letzten Satz seiner Predigt: „Wenn du dich entscheidest, Gott zu lieben und den anderen wie dich selbst und wenn es viele so machen, dann ist die neue Zeit da. Amen“ (Heft 60 Wien). Tags darauf war für P. Slavko die neue Zeit da. Aus der Monatsbotschaft vom 25.11.2000: „Ich freue mich mit euch und möchte euch sagen, dass euer Bruder Slavko in den Himmel geboren wurde und für euch Fürsprache hält“. Und am zweiten Tag nach seinem Tod war Christkönigssonntag; an diesem Hochfest zum Ende des Kirchenjahres wurde P. Slavko unter weltweiter Anteilnahme beerdigt. Sein Herz blieb in Medjugorje. Und Passau hat ein Andenken aus frühester Zeit: Eine Weihnachtskarte von P. Slavko aus Medjugorje aus dem Marianischen Jahr 1987, frankiert mit 450 Jugosl. Dinar: „Beten wir für den Frieden in den Herzen aller Menschen. Gottes Segen für Weihnachten. Gruß Slavko“.

Der abschließende Dank galt allen Gläubigen, die aus nah und fern kamen (und vorher das Hochfest Christkönig mit feierten) sowie den Pauliner Patres für viele Jahre der Begleitung. Die Fotocollage mit Seligsprechungsgebet durfte zur Erinnerung mitgenommen werden. Wenn es morgen 25.11.18 wieder eine Monatsbotschaft gibt, endet diese vielleicht wieder mit dem Satz: „Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid.“

„Ehre sei Gott in der Höhe und Friede den Menschen seiner Gnade“ – klingt eigentlich einfach!

H. Fritsch

24./30.11.18 – Fest Hl. Apostel Andreas – genau vor 31 Jahren wurde die Rosenkranzgemeinschaft Fatima – Medjugorje St. Paul gegründet.

PS.: Botschaft vom 25.11.2018 (www.medjugorje.hr und www.medjugorje.de)

„Liebe Kinder! Dies ist die Zeit der Gnade und des Gebetes, die Zeit der Erwartung und des Schenkens. Gott gibt sich euch, damit wir Ihn über alles lieben. Deshalb, liebe Kinder, öffnet eure Herzen und Familien, damit dieses Warten zum Gebet und zur Liebe werde und vor allem zum Schenken. Ich bin mit euch, liebe Kinder, und rege euch an, nicht vom Guten abzulassen, das Gute nicht aufzugeben, weil die Früchte weithin gesehen und gehört werden. Deshalb ist der Feind wütend und nutzt alles, um euch vom Gebet wegzubringen. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid.”