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Palmsonntag

Am Sonntag, dem 28. März feierte Pater Thomas um 10.00 Uhr  mit der Mariahilfer Kirchengemeinde die Liturgie des Palmsonntags.

Die Feier des Palmsonntags fand um 10.00 Uhr bei angenehmem Sonnenschein im Wallfahrtshof statt und war gut besucht. In angemessenem Abstand waren Sitzgelegenheiten aufgebaut. Pater Thomas zog mit Ministrantinnen feierlich zum Marienaltar. Dort hatte Bruder Christoph auf den Stufen vor dem Altar bereits den hölzernen „Palmesel“ aufgebaut. Pater Thomas nannte zu Beginn des Gottesdienstes den Grund des Treffens am Palmsonntag: „um mit der ganzen Kirche in der Feier der österlichen Geheimnisse unseres Herrn einzutreten“ und an Christi  Einzug in Jerusalem zu erinnern, wo er Leiden und Tod auf sich nahm, aber auch auferstanden ist. Denn wir „folgen dem Herrn auf seinem Leidensweg und nehmen Teil an seinem Kreuz, damit wir auch Anteil erhalten an seiner Auferstehung und seinem Leben“. Es folgte die Segnung der Palmbüschl als „Zeichen des Lebens und des Sieges, mit denen wir Christus, unserem König, huldigen“.

Normalerweise standen ein oder mehrere Pferde für den Sieger bereit, wenn er im Triumph in seine Stadt einzog, stellte Pater Thomas in seiner Predigt fest. Doch Jesus wollte seinen Triumphzug über den Tod bis zum Sieg über den Tod auf einem Esel sitzend beginnen. Diese  andere Art von Triumphzug zeige, dass Jesus keine weltliche Macht, sondern „die Macht über unsere Herzen“ anstrebe, erklärte Pater Thomas. Und das Volk, das ihm bei seinem Einzug in Jerusalem noch zujubelte, habe nur einige Tage später „Kreuzige ihn“ geschrien, als ihm wegen seiner Behauptung „König der Juden“ zu sein, der Prozess gemacht wurde. Pater Thomas beschrieb Jesus als einen anderen König, der auf einem Esel statt einem Pferd reite, der eine Dornenkrone und einen Spottmantel trage, aber dessen Macht die Macht über den Tod und dessen Waffe die Liebe sei. Seine Ansprache beendete Pater Paul mit dem Appell an alle, Jesus immer treu zu sein, auch wenn man heutzutage das immer stärker gegen den Trend tun müsse.

Vor und nach dem Gottesdienst konnten an einem Stand Palmbüschl, österlicher Schmuck,  Osterkerzen u.a. zugunsten von Mariahilf erworben werden.