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Nachprimiz der Pauliner Neupriester

Am 28. Mai wurde in der Basilika des Paulinerklosters Tschenstochau-Jasna Gora vom Erzbischof der polnischen Diözese Tschenstochau,  Wacław Depo, vier Paulinern die Priesterweihe erteilt. Drei der vier Neupriester besuchten ihre Ordensbrüder in Deutschland, und am Montag, dem 27. Juni, feierten sie um 19.00 Uhr in Mariahilf eine Nachprimiz.

Schon zum Rosenkranz um 18.25 Uhr füllten sich die Kirchenbänke, der vor allem für die Primizianten gebetet wurde.

Zu Beginn der Hl. Messe begrüßte Pater David im Namen der Klostergemeinschaft und des Provinzials Pater Beniamin seine jungen Kollegen im Priesteramt und stellte sie der Kirchengemeinde vor:

Pater Przemysław Pelikan

Pater Pawła Emanuel Gliniaka

Pater Tadeusz Iwaszczyszyn

Pater David drückte seine Freude aus, dass Gott der Ordensfamilie neue Berufungen und seiner Kirche neue Hirten geschenkt habe. Dafür sei in der Hl. Messe Gelegenheit, Gott zu danken.

Die drei Neupriester feierten die Heilige Messe in Konzelebration mit Pater Mirko, Pater Thomas und Pater David. Dem Gottesdienst stand Neupriester Pater Przemysław Pelikan vor, der die Hl. Messe in deutscher Sprache zelebrierte. Dieser wolle – erklärte Pater David – gemeinsam mit seinen Mitprimizianten die Anliegen der anwesenden Gottesdienstbesucher in die Hl. Messe vor Gott tragen. Dazu bete Pater Przemysław besonders für die Pfarrei Innstadt und für die Kirchengemeinde Mariahilf, während Pater Tadeusz in den Anliegen der Klostergemeinschaft bete und Pater Pawła neue Berufungen für den Paulinerorden erflehe.

In seiner Predigt machte sich Pater David über die Rolle des Priesters in der Welt von heute Gedanken. Jesus wolle Priester, die ein Herz für alle haben, die loslassen könnten, um für andere da zu sein, und die bereit seien, dahin zu gehen, wohin Christus sie schicke. „Wir sollen für die anderen da sein, auf die anderen zugehen, wie ein guter Vater ganz Ohr für die anderen sein.“

Dann wünschte Pater David seinen jungen Mitbrüdern noch, „glückliche Priester, glückliche Väter in Christus“ zu sein und nicht Moralprediger, sondern Feueranzünder.

Vor dem Segen sprach Neupriester Pater Przemysław Pelikan noch Dankesworte – die Pater David übersetzte – und bat um das Gebet.

Dann erteilten die Neupriester den Gläubigen erst gemeinsam den Primizsegen und anschließend den Einzel-Primizsegen.