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4. Adventssonntag

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In der Wallfahrtskirche Mariahilf ob Passau fand am vierten Adventssonntag ein feierlicher Gottesdienst statt. In der Predigt ging Bischof Stefan Oster auf die Person des heiligen Josefs ein. Der Gottesdienst wurde live auf Niederbayern TV und im Livestream übertragen.

Am Sonntag vor Weihnachten wird die Person des heiligen Josef im Evangelium aufgegriffen: „Josef, ihr Mann, der gerecht war und sie nicht bloßstellen wollte, beschloss, sich in aller Stille von ihr zu trennen. Während er noch darüber nachdachte, siehe, da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sagte: Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist.“ (Mt 1, 19-21). In seiner Predigt ging Bischof Stefan Oster auf diese Schriftstelle ein. Deutlich spreche der Text davon, dass Josef überlegte, sich von Maria zu trennen. Dies hätte in der damaligen Zeit eine Steinigung der Frau zur Folge. Passe das zusammen mit der Beschreibung, dass Josef gerecht sei?

Hier finden Sie die Antworten, in der Predigt zum 4. Adventssonntag:

https://www.youtube.com/watch?v=n02B3fy5_ac&feature=emb_imp_woyt

Im zweiten Teil seiner Ausführungen thematisierte Bischof Stefan die Namen Jesu. Diese erschlössen sich aus der Geschichte Israels. Gott habe sich im Alten Testament im Dornbusch als der „Ich bin da“ offenbart. Im Traum Josefs benannte der Engel das Kind als den Immanuel. So führte der Bischof aus: „Der Ich-bin-da ist der Immanuel, der Gott-mit-uns, der durch Israels Geschichte mit hindurch geht.“ Dies vertiefe sich im Namen Jesus, der bedeute: Gott rettet.

Musi­ka­li­sche gestaltet wurde der Gottesdienst durch die Chor­ge­mein­schaft Maria­hilf. An der Trom­pe­te war Micha­el Beck zu hören, unter der musi­ka­li­schen Lei­tung von Tobi­as Klein.