Gründonnerstag

Die Mariahilfer Kirchengemeinde feierte in der Wallfahrtskirche am Donnerstag, dem 3. April um 19.00 Uhr mit Hauptzelebrant Pater Jakob und den Konzelebranten, Herrn Generalvikar Josef Ederer und Herrn Prof. Dr. Dr. Stefan Mückl, das Gedächtnis der Einsetzung des Abendmahls durch Jesus Christus.

In der gut besuchten Wallfahrtskirche Mariahilf beging man am Gründonnerstag um 19.00 Uhr die Feier des Letzten Abendmahls. Ein Ministrant führte vorab in die Thematik dieser besonderes hl. Messe ein und erinnerte daran, dass sowohl der Einsetzung der hl. Eucharistie wie auch des Sakraments der Priesterweihe gedacht werde.

Pater Jakob eröffnete nach dem Eingangslied den Gottesdienst und begrüßte seine Mitkonzelebranten –  den Herrn Generalvikar Josef Ederer und den Herrn Prof. Dr. Dr. Stefan Mückl.

In seiner Statio hob Pater Jakob hervor, dass der Abend vor Jesu Tod voller Zeichen und Worte sei. Immer wenn die Kirche Eucharistie feiere, werde das Letzte Abendmahl gegenwärtig. Ab dem Gloria, bei dem noch einmal Orgel, Ministrantenschellen und Glocken alles gaben, begleitete der Projektchor Mariahilf ob Passau unter der Leitung der stv. Domkapellmeisterin Frau Brigitte Fruth die Feierlichkeiten a capella.

Auf die Zeichen und Worte des Gründonnerstags, die Jesus seinen Jüngern und auch uns hinterließ, ging Pater Jakob in seiner Predigt näher ein: Brot und Wein als Christi Leib und Blut sowie seine Fußwaschung als Ausdruck dienender Liebe. Beide Zeichen – Eucharistie und Nächstenliebe – seien untrennbar miteinander verbunden und fänden ihre Vollendung im Kreuz. Deshalb solle sich jeder, der das Brot am Altar empfange, dazu aufgerufen sehen, die Nächstenliebe im Alltag „in Gesten der Liebe, der Hilfe, der Zuwendung“ weiterzugeben.

Während der Gabenbereitung wurde auf die Bedeutung von Brot und Wein als Speise des ewigen Lebens hingewiesen. Die Kommunion erfolgte als Mundkommunion unter beiden Gestalten. Nach dem Kommuniondankgebet wies ein Ministrant auf die Möglichkeit zur Anbetung bis 21.00 Uhr hin, dazu auf die Beichtgelegenheit von 9.30 bis 11.30 Uhr, den letzte Kreuzweg am Karfreitag um 10.00 Uhr und auf den Beginn der Karfreitagsliturgie um 15.00 Uhr.

Die anschließende Prozession mit dem Allerheiligsten zum Marienaltar führte Herr Prof. Dr. Dr. Stefan Mückl an. In diesem Seitenschiff hatte Bruder Christoph die Insignien des Ölbergs aufgebaut und für das Allerheiligste einen Tabernakel bereitgestellt. Nach einer Weile der Anbetung überließen sie den Ort den Gläubigen zur weiteren Anbetung.