Christophorussonntag

Generalvikar Prälat Dr. Klaus Metzl feierte mit der Pfarrgemeinde Passau-Innstadt und der Mariahilfer Kirchengemeinde am 21. Juli um 10.00 Uhr in der Wallfahrtskirche den Christophorussonntag mit anschließender Fahrzeugsegnung.

Das Fest des hl. Christophorus wird in der Wallfahrtskirche immer am nächstgelegenen Sonntag mit Fahrzeugsegnung begangen.  Zusammen mit Pater Paul und Pater Mirko zelebrierte der Generalvikar um 10.00 Uhr einen Festgottesdienst, den Bläser, Chor und Organist musikalisch feierlich mitgestalteten.

Der Generalvikar stellte zu Beginn der Hl. Messe den Heiligen Christophorus vor: als den „großen Helfer all derer, die auf dem Wege sind, die Hindernisse auf ihrem Wege spüren und der hilft, das Ziel zu erreichen“. Christophorus nenne man den Christusträger, und auch wir alle sollten Christus im Herzen tragen. Außerdem sei Christophorus ein Bild für Christus selber, der der Weg, die Wahrheit und das Leben ist. Das Ziel jedoch könne nur das himmlische Jerusalem sein. Dazu sollten wir um den Segen Gottes für alle Fahrzeuge bitten, die uns auf dem Weg dorthin geleiten.   Über die Begegnung Jesu mit Marta und Maria sprach der Generalvikar in seiner Predigt. Unter anderem erklärte und begründete er, dass das Evangelium keinesfalls die Gottesliebe gegen die Nächstenliebe ausspielen wolle. Vielmehr gehe es darum, was in der jeweiligen Situation wichtiger sei. Dass es sich um keine leichte Entscheidung handle, gestand der Generalvikar zu, und er empfahl, den Herrn um den Geist der Unterscheidung zu bitten.

Zum Schluss des Gottesdienstes bat der Generalvikar Gott um den Segen für die Menschen und ihre Fahrzeuge, um Schutz vor Unglück und Schaden, um Verantwortungsbewusstsein, um Rücksicht und um Hilfsbereitschaft im Straßenverkehr. Die Priester schritten nach dem Gottesdienst segnend die Reihen der Fahrzeuge im Wallfahrtshof und auf dem großen Parkplatz ab.