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22.Dezember-4. Adventsonntag

Der 4. Adventsonntag wurde in der Wallfahrtkirche um 10.00 Uhr mit einem festlichen Gottesdienst, mit beliebten Adventsliedern und einer Meditation begangen.

Zelebrant Pater Paul begrüßte die Gläubigen in der Wallfahrtskirche und stellte fest, dass

die vierte Kerze schon auf Weihnachten hindeute, auf die Menschwerdung Jesu. Dieses Ereignis sei auch dem hl. Josef zu verdanken, und das Evangelium zeige die Geburtsgeschichte aus seiner Sicht und die wichtige Rolle, die Josef dabei spielte. Wie Josef sollten auch wir auf Gottes Beistand und Führung in unserem Leben vertrauen.

Dass Träumer in der Bibel positiv zu sehen seien, erklärte Pater Paul in seiner Predigt am Beispiel des alttestamentlichen Josefs, des Pharaos und Jakobs. So wie deren Träume

besonders für das Volk Israel lebenswichtig waren, half auch dem hl. Josef sein Traum, für seine Familie das Richtige zu tun, da er offen für Gottes Weisung war. Wie wir Gott in unser Leben hineinlassen, auf einen guten Rat hören oder ganz einfach eine hilfreiche Geste annehmen, könnten wir von Josef lernen, stellte Pater Paul fest. Das sei kein Zeichen von Schwäche, sondern von Klugheit und Vertrauen – wenn es mit dem Herzen geschehe.

Gott brauche Menschen wie Josef, die auf ihr Herz hören und dann helfen, Gott zur Welt zu bringen.

Auch vor dem Segen appellierte Pater Paul an alle, Gott ins Herz zu lassen. Er stellte auch allen die Überlegungsfrage, was jeder in der Adventszeit für sich selber getan habe.