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Karfreitag

Um den Gedenktag des Leidens und Sterbens Jesu zu begehen, versammelten sich Gläubige schon um 10.00 Uhr in der Wallfahrtskirche, um gemeinsam den Kreuzweg zu beten. Um 15.00 Uhrbegann in der Wallfahrtskirche die Liturgie des Karfreitags. Die Feierlichkeiten leitete Pater Thomas in Konzelebration mit P. Beniamin. Als Prediger fungierte Pater Thomas.

Am Karfreitag gedenken Christen weltweit der Kreuzigung und des Todes Christi. Deshalb versammelten sich auch viele Christen um 15.00 Uhr in der Wallfahrtskirche. In dieser Feier stand das Kreuz im Mittelpunkt, auf das wir “sprachlos und staunend“ über das Geheimnis unserer Erlösung blicken, wie Pater Thomas in seiner Statio feststellte.

Die Betrachtung von Jesu körperlichen wie seelischen Leiden wegen unserer Sünden solle zu Mitleid mit Jesus, zu Reue für unsere Sünden, zur Liebe für Gott, „weil er uns zuerst geliebt hat“ und zur Dankbarkeit führen, stellte Pater Thomas in seiner Predigt fest. Letztendlich müsse die Betrachtung des Leidens Christi uns auch zu seiner Nachfolge anregen, zu Demut, Geduld, Gehorsam und Liebe.

Den großen Fürbitten folgte die Kreuzverehrung. Einzeln knieten die Gläubigen vor dem enthüllten Kreuz nieder und ehrten es mit Blumen, die traditionell für den Osterschmuck verwendet werden. Nach der Kommunionausteilung begann die Zeit der Grabesruhe, die jeder für eine persönliche stille Anbetung des Allerheiligsten nutzen konnte.