Erscheinung des Herrn
Mit einem feierlichen Gottesdienst beging Pater Zbigniew am 6. Januar in der Wallfahrtskirche Mariahilf das Hochfest der Erscheinung des Herrn.
Viele Gläubige besuchten den 10.00 Uhr-Gottesdienst am Hochfest der Erscheinung des Herrn in der Wallfahrtskirche Mariahilf. Besonders eindrucksvoll war, dass der Zelebrant nicht von Ministranten, sondern von drei Königen aus dem Morgenland mit Gefolge begleitet wurde. Zu Beginn erinnerte Pater Zbigniew an das Wagnis der Sterndeuter, die sich auf eine unsichere Reise einließen und im göttlichen Kind den „Schatz ihres Lebens“ fanden. Er ermutigte die Gläubigen, Christus in der Eucharistie zu begegnen und ihm alle Anliegen anzuvertrauen.
In seiner Predigt hob Pater Zbigniew hervor, wie beschwerlich und kostspielig die Reise der Heiligen Drei Könige gewesen sein muss. Doch ihre Suche nach Gott habe sie tatsächlich zum Kind und zu Maria geführt – eine Begegnung, die ihr Leben veränderte. Dass sie „auf einem anderen Weg“ zurückkehrten, deutete Pater Zbigniew als Symbol für die innere Umkehr, die der Glaube bewirkt. Heute müssten Menschen nicht nach Bethlehem reisen, denn Gott lasse sich im eigenen Leben finden, wenn man ehrlich nach ihm suche. Der Glaube jedoch bleibe ein lebenslanger, dynamischer Prozess, in dem Gott auf vielfältige und oft geheimnisvolle Weise antworte.
Am Ende des Gottesdienstes segnete Pater Zbigniew Dreikönigswasser, Salz, Kreide und Weihrauch.
Musikalisch wurde die Feier besonders festlich gestaltet: Neben bekannten Kirchenliedern erklang Kammermusik für Sopran, Blockflöten und Orgel. Mitwirkende waren die Sopranistin Andrea Fitz, die Blockflötistinnen Inge Reinelt und Heidrun Pontz sowie die stellvertretende Domkapellmeisterin Brigitte Fruth an der Orgel.
