Hochfest der Gottesmutter Maria
Am Hochfest der Gottesmutter Maria, am 1. Januar feierte Pater Jakob mit der Mariahilfer Kirchengemeinde um 10.00 Uhr eine feierliche heilige Messe.
Zum Gottesdienst um 10.00 Uhr hatten sich am 1. Januar viele Gläubige in der Wallfahrtskirche versammelt, um mit Pater Jakob die Gottesmutter Maria an ihrem Hochfest zu ehren und das neue Jahr mit einem Gottesdienstbesuch zu beginnen. Wie wichtig das sei, erklärte Pater Jakob schon zu Beginn, denn von Maria könnten wir das Vertrauen auf Gott lernen.
In seiner Predigt hat Pater Jakob die weit verbreitete Sehnsucht nach Frieden aufgegriffen – und zugleich betont, dass der echte Friede Gottes untrennbar mit der Würde des Menschen verbunden sei. Einen zentralen Bezugspunkt setzte Pater Jakob beim sogenannten Aaronitischen Segen. Dieser alttestamentliche Segensspruch finde seine konkrete Erfüllung im Ja-Wort der Gottesmutter Maria. Durch ihre Zustimmung sei Gottes Segen in Jesus Christus „Fleisch geworden“ und in die Geschichte eingetreten. Im Sohn Mariens werde auch sichtbar, dass Gott das menschliche Leben teile. Maria sei damit – so Pater Jakob – die erste Zeugin jenes Friedens, den die Engel in der Heiligen Nacht verkündet haben. Auch der Name Jesus, der „Gott ist Rettung“ bedeutet, sei untrennbar mit Maria verbunden. Erst durch ihr Einverständnis habe diese Rettung ihren Weg in die Welt gefunden. Für Pater Jakob ist dies ein Hinweis darauf, dass Gottes Wohlwollen dem Menschen gilt und dass sein Friede tiefer reicht als äußere Ruhe. Er erwachse aus der Nähe Gottes und aus der Bereitschaft des Menschen, dieser Nähe Raum zu geben. Zum Abschluss rief der Geistliche dazu auf, selbst Verantwortung zu übernehmen: Frieden beginne im eigenen Tun, in der inneren Haltung und im Einsatz für die Würde jedes Menschen.
Vor dem Segen bedankte sich Pater Jakob für die besonders festliche musikalische Begleitung von Herrn Michael Beck mit der Trompete und der stv. Domkapellmeisterin Frau Brigitte Fruth an der Orgel.
