Das Erntedankfest ist eines der ältesten Feste überhaupt. Auch in Mariahilf wird Erntedank noch als ein wirkliches Fest gefeiert. Symbolhaft waren Obst und Gemüse vor dem Altar ausgebreitet – von Bruder Christoph dekorativ in Szene gesetzt.
Damit sollte herausgestellt werden, dass wir alles, was wir zum Leben brauchen, dem Schöpfer des Lebens verdanken. Dies betonte auch Wallfahrtsseelsorger Pater Beniamin in seiner Predigt. Aber er erklärte, dass auch Früchte im geistlichen Bereich gemeint seien. Jeder Mensch brauche Wasser, besonders das Wasser der Gnade. P. Beniamin forderte alle auf, sich die Frage zu stellen, ob er oder sie die Sakramente, das Geschenk Gottes, nütze, die Gebote Gottes erfülle.
Zur besonderen Feierlichkeit des Erntedankfestes trug auch die musikalische Gestaltung bei. Die lag in Händen des neuen Chorleiters von Mariahilf, erstmals zusammen mit der Kinderschola.
Im Anschluss an die Hl. Messe hatte jeder Mariahilfer Kirchgänger Gelegenheit, Früchte der Erde zu genießen – in Form von Brotschnitten und Wein. Zu einem Verweilen im Wallfahrtshof bei Brot und Wein lud auch das schöne Nachsommerwetter ein.















































