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Friedensrosenkranz

Zum 40. Jahrestag von Medjugorje (25.6.2021) mit P. Beniamin Bąkowski Rosenkranz gebetet

Nach der hl. Messe, musikalisch innig gestaltet von der Mädchengruppe „Stella maris“ wurde zur Begrüßung  der zahlreich gekommenen Gläubigen vor dem Friedensgebet der erste Satz der letzten Monatsbotschaft (25.5.) zitiert: „Kehrt zu Gott zurück, denn Er ist die Liebe und mich hat Er aus Liebe zu euch gesandt, …“ – und dies schon 40 Jahre.

Die Zahl 40 spielt in der Heiligen Schrift eine wichtige Rolle. Während der 40-jährigen Wanderung durch die Wüste führte und leitete Gott sein Volk ins gelobte Land. Auch in Medjugorje haben die letzten 4 Jahrzehnte unzählige Menschen aus der ganzen Welt die Nähe und Führung Gottes spürbar erlebt und zum Glauben und den Weg in den Himmel gefunden (vgl. Heft 141 Wien).

Alles begann am 24.6.1981 – dem Hochfest des Hl. Johannes des Täufers. Am 2. Tag sagte Maria: „Ich bin die Königin des Friedens!“ (Jahrestag 25. Juni) und am 3. Tag (heute genau vor 40 Jahren) erschien sie ein zweites Mal und sagte: Friede, Friede, Friede und nur Friede!“ Unter Tränen wieder holte sie zweimal: Zwischen Gott und Mensch soll wieder Friede herrschen, der Friede soll unter den Menschen sein!“

Der 26. Juni 1981 war der dritte Erscheinungstag, an dem die Königin des Friedens etwas unterhalb ein zweites Mal erschien (Gedenktafel) und weinend um den Frieden zwischen Gott und den Menschen bat. P. Slavko, der 10 x in Passau St. Paul zum Gebetsabend für den Frieden weilte und am 13.5.1992 (nach Schardenberg) auch in Mariahilf betete, sagte: „Wir haben nicht verstanden – ganz genau 10 Jahre danach brach der Krieg im ehem. Jugoslawien aus“. In einer Botschaft betonte damals die Königin des Friedens, dass durch Gebet und Fasten auch Kriege aufgehalten werden können – dieser war dann an einem großen Marientag 1995 auch tatsächlich zu Ende (5.8.95 Maria Schnee – Papstbasilika Santa Maria Maggiore, Rom). Der 5. August ist seither Nationalfeiertag der Kroaten.

Schon in der dritten Botschaft hatte die Königin des Friedens bereits 1984 klar zur Hinwendung an Gott aufgefordert: „Betet ohne Unterlass das Allerheiligste Sakrament des Altares an“. Pater Beniamin setzte dieses unter Gesang (Gottheit tief verborgen) der über 30 Gläubigen aus und betete den von P. Slavko kreierten Friedensrosenkranz (in unseren Herzen, unseren Familien, in der Kirche, dem Volk und der ganzen Welt) vor. Zu jedem Gesetz gab es biblische Gedanken, eine gemeinsame Betrachtung durch alle und je eine Strophe der Medjugorje-Hymne. Die Gläubigen weihten sich in diesem Herz-Jesu-Monat dem Heiligsten Herzen Jesu und dem Unbefleckten Herzen Mariens (das laut Fatima am Ende triumphieren wird).

Pater Beniamin segnete an diesem letzten Tag der von Bischof Stefan Oster für die Diözese ausgerufenen Mariahilfwoche alle mit dem Allerheiligsten (Lied Tantum ergo). Den Paulinern gebührte der abschließende Dank aller, da diese die unter den Kapuzinern erfolgte Feier des Jahrestags (den erstmals vor über 25 Jahren Pfarrer Hohensinn aus Schardenberg hier in Mariahilf begann) schon über 15 Jahre kontinuierlich fortsetzen. Der zweite Friedensrosenkranz wird jährlich im November gebetet (Tod P. Slavko).

Durch eine Reihe Päpstlicher Maßnahmen unterstützt Papst Franziskus seit Jahren die durch Medjugorje erfolgte Neuevangelisierung (päpstlicher Administrator, Freigabe offizieller  kirchlicher Wallfahrten durch alle Diözesen der Welt – auch für Priester und Bischöfe, persönliches Grußwort zum 30. Jugendfestival – wozu der Papst seinen Kurienerzbischof Rino Fisichella – Präsident des Rates für die Neuevangelisierung (Vatikan) entsandte. Medjugorje wurde erst im vergangenen Mai in den vom Papst Franziskus begonnenen und beendeten „Gebetsmarathon“ von 30 Heiligtümern der ganzen Welt (neben Fatima, Lourdes, Tschenstochau, Guadalupe und Altötting) für ein Ende der Pandemie eingebaut.

 

Alle Gläubigen Beter freuten sich, als sie zum Abschluss die Worte der Königin des Friedens vom 40. Jahrestag (gestern) vernehmen durften: „Liebe Kinder, mein Herz ist froh, weil ich in all diesen Jahren eure Liebe und Offenheit für meinen Ruf sehe … Betet mit mir für den Frieden …

 

Heinz Fritsch                                                                                                                www.medjugorje.hr

 

PS: Statt der genannten 170 Priester (Stand 24.6.21) konzelebrierten 358 Priester (25.6.21) – ein Rekord zum Jahrestag. Wie schrieb die Presse: An Medjugorje führt kein Weg mehr vorbei!