+49 (0)851 2356 — wallfahrt@mariahilf-passau.de

Osternachtfeier

Viele Gläubige kamen am Samstag, dem 16. April um 21.00 Uhr in die Wallfahrtskirche, um gemeinsam mit Pater Thomas die Auferstehung Christi von den Toten zu feiern.

Kein Glockengeläute rief zum Gottesdienst.  Die Wallfahrtskirche lag in geheimnisvollem Dunkel.  Aber im Wallfahrtshof knisterte bereits das Osterfeuer. Pater Thomas segnete das Osterfeuer und an ihm entzündete er die Osterkerze – als Symbol für Christus, dessen Auferstehung das Dunkel des Todes vertrieben hatte. In feierlicher Prozession wurde die Osterkerze in die dunkle Kirche getragen, und während des dreifachen Rufs „Lumen Christi – Deo gratias“ entzündeten die Kirchenbesucher nach und nach ihre Kerzen an der Osterkerze. Bald füllte warmer Kerzenschein die gut besuchte Kirche.

„Der Friede sei mit euch!“, die ersten Worte Jesu am Sonntagabend an seine Jünger, würden wegen des Krieges in der Ukraine besondere Bedeutung erhalten, bemerkte Pater Thomas in seiner Predigt. Unfriede und Tod seien durch die Erbsünde in die Welt gekommen. Doch Ostern bedeute das Fest von Jesu Christi Sieg über den Tod. Die Probleme hier auf Erden seien zeitlich begrenzt, und auch der Krieg in der Ukraine könne nicht ewig dauern. Deshalb sollten wir um Frieden beten. Den wahren Frieden würden wir aber bei Jesus Christus finden.

Vor dem Segen erklärte Pater Thomas die Symbolik der Speisen und segnete dann die mitgebrachten Speisen. Er bedankte sich bei den zahlreichen Mitfeiernden, bei den Instrumentalisten und dem Chor, auch bei Lektoren, Kommunionhelfern, Ministrantinnen und Ministranten und bei Bruder Christoph für die vorbereitende und unterstützende Arbeit. Auch freute er sich über den Blumenschmuck aus den gespendeten Blumen.  Er meinte aber auch, dass es ihn freuen würde, wenn genauso an allen Sonntages des Jahres die Kirche so gut besucht wäre wie bei dieser Osternachtfeier. Zuletzt appellierte er an alle, den Osterfrieden mit in die Familien und in den Alltag zu nehmen.

Beim Verlassen der Kirche konnte noch jeder Gläubige ein geweihtes Osterei mitnehmen, ein Ostergeschenk der Mariahilfer Pauliner.