Fatimatag

Mit Rosenkranz, Festgottesdienst und eucharistischer Andacht wurde am Sonntagabend, dem 13. Juli in der Wallfahrtskirche Mariahilf der dritte Fatimatag des Jahres begangen. Hauptzelebrant und Festprediger war Pfarrer Max Weigl vom Pfarrverband Dietersburg.

Schon ab 18.25 Uhr beteten die Gläubigen in der Wallfahrtskirche mit Vorbeter Pater Thomas den Rosenkranz. „Hausherr“ Pater Jakob begrüßte die Gläubigen um 19.00 Uhr zum Fatimagottesdienst, in dem an „die Erscheinung der Jungfrau Maria 1917 in Fatima“ erinnert werden sollte. Fatima stellte er als einen „Ort der Hoffnung“ vor, um Kraft für unsere Pilgerschaft im Glauben zu schöpfen, und um „uns von Maria, der Mutter des Herrn begleiten zu lassen“. Besonders freute sich Pater Jakob über den Hauptzelebranten und Festprediger, den Herrn Pfarrer Max Weigl. Allen wünschte Pater Jakob, sich von der Gottesmutter begleiten und sich von ihr die dringend notwendige Hoffnung schenken zu lassen.

Pfarrer Weigl bedankte sich für die Einladung zum Fatimatag und stellte vorab das Thema seiner Predigt zum Evangelium des 15. Sonntags im Jahreskreis vor: das Gleichnis vom barmherzigen Samariter.

Im Evangelium gehe es im Grunde „um das ewige Leben, um die Frage, wie die Menschen ein gelingendes Leben vor Gott führen können“, stellte Pfarrer Weigl in seiner Predigt fest.  Dabei dürften Gottes- und Nächstenliebe nicht voneinander getrennt gesehen werden. Obwohl die Praxis oft anders aussehe und Aufgaben der Nächstenliebe häufig an soziale Verbände übergeben werden könnten, sei dennoch der Nächste jeder, der Hilfe braucht. Jesus Christus könne auch in der Gestalt des Samariters erkannt werden, der sich um die Notleidenden kümmert und vom Himmel herabgestiegen ist um uns den Weg zum ewigen Leben zu öffnen.   Wenn man Jesus mit der Person des Überfallenen vergleiche, dann würde jeder, der an einem Notleidenden vorübergehe, auch an Jesus und dem ewigen Heil vorbeigehen. Deshalb appellierte der Pfarrer an alle: „Seien wir also Christen, die wie der Samariter hinschauen, zupacken, helfen, auch wenn das vielleicht Unannehmlichkeiten bringt“, und er bat um offene Augen und ein offenes Herz für die Mitmenschen, die Hilfe benötigen.

Zum Ende des Festgottesdienstes bedankte sich Pater Jakob beim Hauptzelebranten und Festprediger, Herrn Pfarrer Max Weigl, bei der Mariahilfer Kirchenmusikerin und stv. Domkapellmeisterin Frau Brigitte Fruth, bei der Mariahilfer Bläsergruppe unter Leitung von Herrn Michael Beck und bei den Lektoren und Ministranten.

Nach dem Kommuniondankgebet folgte die Prozession mit dem Allerheiligsten Sakrament des Altares von der Kirche zum Freialtar, wo eine eucharistische Andacht gefeiert wurde.